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Freitag, 10. März 2017

Thesen und Fragen zu den Seiten 60-90


Juliana & Claudia

Was meinen Sie mit »Laster«?
Die Bezeichnung »Geliebte« ist recht offen, beschränkt sich aber oft auf vornehmlich sexuellen Kontakt. Harry Haller genügt offensichtlich der Umstand, dass sie irgendwo lebt und sie sich ab und zu sehen, um miteinander zu schlafen, um von ihr als Geliebten zu sprechen.


Manon, Fabienne, Mirjam

zu F1: vermutlich. Das würden Sie vielleicht auch wollen, wenn Ihr Name in solch einem Text vorkäme?


T1: Harry Haller denkt zu viel. Ständig zerbricht er sich den Kopf darüber, wer er ist, was der Sinn vom Leben ist. Der Versuch, sich selbst zu verstehen, schadet ihm.
T2: Er ist selbstmordgefährdet. Oft spielt er mit dem Gedanken, sich umzubringen, in der Vergangenheit hat er das sogar schon versucht.
Alessio

These: Harry Haller ist in einem seelischen und körperlichen schlechten Zustand
Nicolas

Steht auf S. 43 denn, dass er sich schämt?


These: Tiere haben auch keine einheitliche Seele
Arielle

Isabel & Sofia

Die Bezeichnung ›außerbürgerlich‹ existiert nicht, verwenden Sie unbürgerlich.
Was meinen Sie mit »das Extreme«? Was vermuten Sie anhand des Textes?



Albert

das kann ich leider nicht lesen wegen der kleinen Schrift -.-


F1: Wieso bejaht der Humor das Bürgertum? (S. 66)
F2: Obwohl Harry angeekelt von der Kunst ist, schreibt er selbst Gedichte?! (S. 79 & S. 81)
F3: Durch Selbstmord will er der Selbstvernichtung entkommen? (S. 82)
These: Selbstmord sieht er als Erlösung.
Julia & Céline

F1: eine gute Frage, lesen wir nochmals die Passage dazu
F2: Auch dies eine Passage, die wir nochmals zusammen lesen sollten.
F3: dito


T1: Harry versuchte sich schon mal umzubringen
T2: Er ist in einem seelisch schlechten Zustand
F1: Was hält ihn davon ab sich umzubringen?
F2: Was fasziniert ihn an der Warnung "nicht für jedermann, nur für Verrückte" ?
F3: Wieso spricht er nicht länger mit dem Mann, der ihm das Traktat gegeben hat?
Oliver, Fabian, Dominic







Dienstag, 31. Januar 2017

›Scherbenpark‹ von Alina Bronsky



1. Haben es Mädchen leichter im Leben? Wieso? Wieso nicht? (179)

2. Erklären Sie, wieso der Roman ausgerechnet ›Scherbenpark‹ heißt? 

3. Suchen Sie nach alternativen Titel und begründen Sie Ihre Top-Three-Vorschläge.

4. Gefällt Ihnen das Ende oder nicht? Suchen Sie nach einem Ende, das Sie mehr überzeugen würde und nach einem, das Sie lieber gelesen hätten.

5. Suchen Sie nach Stellen und Themen, die Ihnen auf den letzten 140 Seiten gut gefallen haben oder die Ihnen wichtig sind.


Eintrag zum Roman auf Limotee.ch

Montag, 14. November 2016

Der Trafikant: Fragen bis zur Seite 110


›Der blaue Engel‹ (Regie: Josef von Sternberg) ist die Verfilmung von Heinrich Manns gesellschaftskritischem Roman ›Professor Unrat‹ (1905).
Die Rolle der Varietésängerin und Femme Fatale Lola verhalf Dietrich zum Durchbruch. Sie verließ Deutschland 1930 und wurde zu einer Stilikone. Sie verkörperte den Prototypen des kühlen Sexsymbols. Als erster deutscher Hollywoodstar äußerte sie sich von Beginn kritisch gegenüber den Nationalsozialisten. 1939 ließ sie sich einbürgern.



1. Freud 

1.1 Wie kommt es zu dem engeren Kontakt zwischen Franz und Freud?
1.2 Was wir ein Bild bekommen wir von Freud vermittelt? Suchen Sie nach möglichst aufschlussreichen Stellen.
1.3 Welche Aussagen von Freud finden Sie besonders schön, rätselhaft oder deep shit?

2. Anezka

2.1 Wie entsteht und entwickelt sich die Bekanntschaft zwischen Franz und Anezka in groben Zügen? Bringen Sie die wichtigsten Stationen in eine sinnvolle dramaturgische Reihenfolge.
2.2 Suchen Sie nach den schönsten Stellen, die von Franz' Liebe zu Anezka erzählen.

3. Politik

3.1 Welche Rolle spielt Politik bis hierhin in diesem Roman? Sammeln Sie wichtige Textpassagen und verschaffen Sie sich auf diese Weise ein Bild von diesem Aspekt des Romans.
3.2 Welche Fragen stellen Sie sich in diesem Zusammenhang? Googeln Sie allenfalls die Namen, die erwähnt werden und informieren Sie sich etwas über die Situation in Österreich 1937/38.

4. Franz Entwicklung generell

Welche weiteren Inhalte wie z.B. die Korrespondenz mit seiner Mutter bergen Wissenswertes zum Protagonisten?

Montag, 19. September 2016

Fragen und Thesen zum Schluss des Romans 100-125

Hier reinschreiben

1. Wieso war Preising so verblüfft und verstört, als er die norwegische Rohstoffhändlerin weggehen sah? (Fabian, S. 106)


2. Wieso unternimmt Preising nichts gegen die Kinderarbeit? (Till)



3. Warum sind die Kamele immer wieder das Opfer? (Bernardo)


4. Wieso hat das Buch so ein dramatisches Ende? (Dominic)


6. Will der Autor, dass einem das Buch durch das grässliche Ende besser in Erinnerung bleibt oder hat es einen anderen Grund?  Was möchte der Autor mit dem grässlichen Ende bezwecken? (Mirjam)


5. Weshalb bleibt offen, wer Preisings Freund ist und warum sie sich in einem Irrenhaus befinden? (Alessio)


6. Wieso ist Pippa so traurig als Sanford die Ehe beendete? Sie hatte es doch geahnt? (Mano)

7. Weshalb erfährt man den Sinn von Preisings Geschichte nicht? (Alessia)

8. Wie lässt sich der Titel des Buches erklären? (Julia)

9. Welcher Zusammenhang hat der Titel mit dem Inhalt ? (wie Julias Frage) Und welche anderen Titel wären auch passend? (Fabienne)

10. Quicky begriff, dass die Sache aus dem Ruder gelaufen war. Wieso schlachtete er das Kamel dann trotzdem? (Arielle)


Montag, 5. September 2016

Frühling der Barbaren? – Fragen & Thesen zu den S. 74-100 (5. Kapitel+)

1. Der Titel des Buches ist: lautet ›Frühling der Barbaren‹. Nun wird im 4. Kapitel über den Herbst gesprochen in Verbindung mit einer Phase des Lebens der Menschen. Steht der Frühling im Titel also für die jungen Menschen im Buch und dass diese "Barbaren" sind? (Bernardo)

1. Wieso haben die englischen Gäste, welche in der Finanzbranche arbeiten, die Finanzkrise und deren Risiken nicht kommen sehen?  (Fabian)
Sie wollten die Gefahr vermutlich nicht wahrhaben, weil das bedeutet hätte, dass sie ihr profitables Geschäft überdenken müssen. 

3. Wieso reagieren die englischen Gäste (ausser Sanford) so locker auf die Nachricht des englischen Staatsbankrotts? (Albert)
(Gegenfrage: Tun sie das denn?)
Verdrängung, Eskapismus, Trotz, 

4. Mir scheint es, als würde Preising sich nicht viel aus dieser Finanzkrise machen. Weshalb? Er besitzt ja auch eine grosse Firma, welche sicher auch in einem gewissen Masse davon betroffen ist. (Mirjam)
S. 95, 98 Die Figur des Preising verhält sich konsistent zur Novelle bis zu diesem Punkt: Um nicht handeln zu müssen, legt er sich erstmal schlafen.

5. Wieso ''hilft'' Saida den englischen Gästen so sehr? (Sofia)
Sie hilft nur insofern , dass sie einen Nachlass gewährt, sofern die rechnung sofort bezahlt werde. (S. 93 oben)

6. Wieso hält es Pippa für eine Sünde, sich blamiert zu haben? (Alessio)

7. Wieso feierten sie so eine teure Hochzeit, obwohl sie wussten, dass die Finanzlage ihres Landes zu dieser zeit so schlecht war? (Dominic)


8. Versuchen Sie einen Zusammenhang herzustellen zwischen a. der Figur des Quickie und b. der Schilderung des Ablaufs von Pippas Gedichtauftritt mit der ausbrechenden Finanzkrise herzustellen.

9. Was ist Ihnen auf bei der Reaktion des gesamten Figurenarsenals auf die neue Situation aufgefallen? 

Sonntag, 28. August 2016

Drittes Kapitel: Fragen, Thesen und Erläuterungen

1. Warum ist die Sicherheit von Preising für Saida so wichtig? (Fabian)


2. Rachids Geschichte wird sehr detailliert beschrieben: Gibt es einen speziellen Grund dafür? (Bernardo)


3. Weshalb möchte Preising wohl keine (unberechenbaren) Abenteuer erleben? Schlechte Erfahrungen in der Vergangenheit oder nur aus reiner Bequemlichkeit? (Mirjam)


4. Warum war Sanford dagegen, Rachid als Begleiter für die Expedition mitzunehmen? (Juliana)


5. Warum hat sich Preising schließlich doch dazu entschlossen, mit Sanford auf die Expedition mitzugehen? (Alessia)


6. Wieso begleitet Pippa die beiden Herrn nicht auf ihre Exkursion? Allgemein steht sie sehr im Kontrast zu ihrem enthusiastischen und abenteuerlichen Mann. Wieso verlässt sie das Hotel nicht? (Julia)

Sonntag, 14. August 2016

Lektüre von S. 8-28 (Erstes Kapitel)

Leitfragen 

Ganz generell: Gibt es Stellen, die Sie in irgendeiner Form lustig finden?

Wieso werden Malouchs fünf Kinder erwähnt? Wozu könnte ihre Erwähnung wohl dem Erzähler dienen? (10f.)
Töchter kommen in einer patrirchalischen Kultur als Leiterinnen einer Firma nicht in Frage.

Preising, dessen Haushälterin und die Stewardess: Was erfahren wir über Preisings Charakter dank dieser Nebenfiguren?
Er ist sehr rücksichtsvoll, empathisch, möchte niemanden brüskieren.

Wie verstehen Sie die Andeutung, dass Kinderarbeit »das kleinere Übel« sei? (13)
Eine Anspielung auf Versklavung, Menschenhandel, Prostitution.

Die Passage S. 13 unten bis 14 oben ist ziemlich schwierig. Versuchen Sie so gut es geht zu verstehen, was sie uns über Preising erzählt. Googeln Sie wenigstens einige der Ihnen unbekannten Fremdwörter und Begriffe wie ›Monstranz‹ oder ›chauvinistisch‹ oder schlagen Sie sie nach.

Versuchen Sie, die Geschichte mit Moncef Daghfous zeitlich einzuordnen.
Ungefähr ein Jahr vor dem Besuch, von dem Preising jetzt erzählt, also vor der Binnenhandlung.

Warum reagieren Moncef Daghfous' Töchter wohl so cool auf dessen gewaltsamen Tod?

Was erfahren wir über den Grund für Preisings Einlieferung in die Klinik?

Was will Preising wohl mit der Geschichte um Dido bezwecken? (17-19)

Inwiefern birgt die Beschreibung des ›Hôtel d'Elisha‹ Lob und Kritik?

Der Unfall (21-24) wird sehr genau beschrieben – finden Sie einen Grund, weshalb so viele unschöne Details überhaupt zu rechtfertigen sind?

Welcher Hintergrundshandlung widmet der Erzähler reichlich Raum?